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Natives Olivenöl Extra und Wein vom Gardasee |
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Weinkeller "Azienda
Agricola Costadoro"
Das Weingut Costadoro der Familie Lonardi produziert Bardolino Wein Doc
und Docg und Olivenoel Dop von hoher Qualität - und mit grossem Erfolg und die Weinproduktion ist seit mehr als hundert Jahren die Hauptbeschäftigung....
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Azienda Agricola "Garda Natura"
Auf den
Moränenhügeln des Gardasees oberhalb der Stadt Garda am
Veroneser Ufer befindet sich in der Gemeinde Costermano
der Ortsteil Marciaga, der durch die Golfanlage Cà degli
Olivi bekannt ist, die sich auf der ganzen Welt ....
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Olivenöl
Der hundertjährige Olivenbaum im Hof unseres Gutes steht gewissermassen symbolisch für die lange Tradition des Weinguts Costadoro. Man sagt, er sei der erste Olivenbaum auf der Ostseite des Gardasees gewesen.
Wir produzieren Olivenöl Extravergine Garda DOP (Denominazione di Origine Protetta), ein Olivenöl für Feinschmecker, gewonnen aus Oliven eigenen Anbaus.
Natives Olivenöl Extravergine Garda DOP
produziert nach der Methode "kalte Pressung" aus den typischen Olivenarten des Gardasees: Casaliva, Leccino und Rossanel. Säuregehalt weniger als 0,3. Verkauf - Natives Olivenöl Extra Garda DOP
- Natives Olivenöl Extravergine Garda DOP
produziert nach der Methode "kalte Pressung" aus den typischen Olivenarten des Gardasees: Casaliva, Leccino und Rossanel. Säuregehalt weniger als 0,3. Hervorragend geeignet als Dressing für rohes Gemüse, als Dip und für “bruschette”. Bis zum
Aufkommen des Tourismus war der
Olivenanbau zusammen mit dem
Pfirsichanbau die bedeutendste
wirtschaftliche Einnahmequelle von
Torri. Auch heute wird der Anbau noch
betrieben, wenn auch weniger intensiv
als früher. Die Ernte in der Zeit
zwischen Oktober und Februar liegt
günstig, da sie außerhalb der
Tourismussaison stattfindet. Im Frühling
wird der Boden um die Pflanzen geeggt
und anschließend mit Kuhmist gedüngt.
Dieser wurde in Flechtkörbe, die so
genannten „le bene“ verfrachtet und dann
von Eseln auf Schlitten, die „le
barusole“ genannt wurden, gezogen.
Zeitgleich wurden die Olivenbäume
gestutzt und von den toten Zweigen
befreit. Im Herbst wurden dann Netze
unter die Pflanzen gespannt, Leitern (i
scarioin) an die Bäume gestellt und die
Oliven mit Holzstecken in die Netze
geschlagen. Natives Olivenöl Extra wird heutzutage sowohl von Ernährungswissenschaftlern als auch von Mitarbeitern des Lebensmittel- und Restaurantbereiches als ein anerkanntes Nahrungsmittel betrachtet. Der Gedanke an Olivenöl als reines und einfaches Würzmittel gilt schon als lange überholt. Natives Olivenöl Extra besteht zu mehr als 98% ( Seifenanteil ) aus Triglyceriden, d.h. Lipiden und zu seinem Restanteil ( unverseifbar ) aus über 200 wichtigen chemischen Substanzen wie Kohlenwasserstoffen, fettlöslichen Vitaminen, Phenolen, etc..... Diese sind die nährstoffreichen Bestandteile des Öls. Natives Olivenöl Extra ist reich an Vitamin E. Dieses Vitamin stärkt unser Immunsystem und schützt durch Bekämpfung freier Radikale vor Zellalterungen.
Der Glauben und die Selbstüberzeugung, dass es “fettarme” und “fettreiche” Olivenöle gibt, sind unnützt. Aus diesem Gesichtspunkt betrachtet, macht es keinen Unterschied, ob ein Öl süß, würzig oder bitter ist. Im Olivenöl sind 9 Kcal pro Gramm, gleich aller anderen Fette, enthalten.
Bis vor einigen Jahren wurde
die Olivenernte in „gremal“, in aus
Eselhaut gefertigten Behältern, die an
Gürtel geschnallt wurden, gesammelt.
Heutzutage wird die Ernte in
Olivenmühlen gebracht, wo moderne
Pressen zur Verfügung stehen. Bis zu
Beginn des 19. Jahrhunderts hingegen
wurden sie in den so genannten „torcoj“
gepresst, die an verschiedenen Orten in
der Gemeinde aufgestellt waren. 1904 gab
es allein in der Gemeinde von Torri
elf. Jede einzelne Presse war einer
Gruppe untereinander verwandter Familen
zugeteilt. Die Oliven wurden in die von
einem Esel betriebene Presse geleert.
Die Olivenpaste wurde dann in
entsprechende Behälter (fiscoli), aus
Naturfaser bestehend, gegeben. Diese
wurden dann mitsamt der Paste einem
erheblichem Druck, ausgeübt von einem
schweren Stein, ausgesetzt. Dieser Stein
war mittels einer Schraube an einem
Holzscheit befestigt. Durch Drehbewegung
wurde der Druck auf die Paste erhöht,
bis der Most herausfloss. Dieser Most
wurde in großen Steinbecken (la rina)
gesammelt wo schließlich das Öl vom
Wasser getrennt wurde. Das spezifische
Gewicht der Elemente nutzend, schöpfte
man das auf dem Wasser schwimmende Öl
mit einer speziellen Kelle ab. Heute
macht diese Arbeit eine Zentrifuge. Der
Olivenanbau in der Region des Gardasees
geht in die Römerzeit zurück und erlebte
einen immensen Aufschwung im
Mittelalter, da das Öl sehr begehrt war,
vor allen Dingen bei den Mönchen der
Klöster, die ihre Anwesen an dem Ufer
von Benaco hatten, wie S. Zeno, und S.
Maria in Organo von Verona, San Giulia
von Brescia und S. Colombano von Bobbio.
Die Venezianer schließlich zwangen die
Bauern von Torri del Benaco, Oliven
anzubauen, um das Defizit, das durch den
Verlust der griechischen Inseln, die bis
zu diesem Zeitpunkt für die Versorgung
mit Olivenöl zuständig waren,
auszugleichen. Zu guter Letzt erfahren
wir aus einer Quelle vom 11. November
1597, dass der Bürgermeister von Verona,
Giovanni Nani, dem Vikar von Torri
empfiehlt, in den Wintermonaten keinem
zu trauen, der vorgibt , wilde Wurzeln
zu suchen, da solche Leute die
Angewohnheit haben, in fremde
Olivenhaine einzudringen und dort Oliven
zu stehlen. |
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