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Wallfahrtsort Madonna della Corona |
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Der Wallfahrtsort Madonna della Corona in Spiazzi. |
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Die
Statue der
Schmerzensmutter
«Madonna della Corona»
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Der Wallfahrtsort Madonna della Corona
(Spiazzi von Caprino Veronese - Verona) ist ein Ort, den man
einmal im Leben besuchen und betrachten
soll: ein Ort, den man nach dem ersten
Besuch wieder sehen möchte, um zu verstehen
und zu genießen.
GESCHICHTLICHER HINTERGRUND DES
HEILIGTUMS
Das Marianische Heiligtum, genannt "della
Corona" ist mit Sicherheit das
bemerkenswerteste der Diözese Verona und
ist religiöses Ziel nicht nur der
Veroneser, sondern auch der Gläubigen aus
ganz Italien und auch aus Osterreich und
Deutschland. |
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DIE LAGE
Das
Heiligtum befindet sich an einem Ort, der
"della Corona" genannt wird, was
von einem antiken Begriff abstammt: Korn und
Krone, was Felsen, Steinwand, oder ähnliches
bedeutet. Der Ort erregt Aufmerksamkeit
durch seine morphologischen Qualitäten: es
ist eine Art von Steinbalkon, der eine
Steinwand von über 500 m Hohe unterbricht,
mit 100 m über dem Ba1kon und ungefähr 350
m unter ihm. Das Heiligtum liegt auf der östlichen
Seite des Monte Baldo, eine Bergkette, die
gleichzeitig auch berühmt für seine
seltene Pflanzenwelt ist.
Das Aussehen
dieses Qrtes ist eine Einladung zur
Kontemplation, zur Meditation oder zum
Gebet. Obwohl es sich 774 m über dem
Meeresspiegel befindet, ist es doch vor den
sch1immsten Wettereiniltissen geschützt. In
früheren Zeiten war der Ort nur zu Fuß vom
Tal über einen abschüssigen Weg
erreichbar, der durch eine rudimentäre Brücke
über eine tiefe Schlucht führte. Im 16.
Jahrhundert wurde ein einfaches Windensystem
gebaut, mit dessen Hilfe sowohl Materialien
als auch Personen von dem Felsvorsprung ins
Tal gebracht, werden konnten.
SEINE
GESCHICHTE
Das
Heiligtum wurde Dank der starken Gläubigkeit
der Bevölkerung erbaut. Früher war es eine
Einsiedelei, in der eine kleine Gemeinschaft
lebte, die zum Benediktiner Kloster S. Zeno
in Verona gehörte. Zum ersten Mal wurde es
am 19. Mai 1193 urkundlich erwähnt, ein
zweites Mal am 18. Februar 1195, dann im
Jahre 1278, 1286, und im 14. Jahrhundert im
Jahre 1307, 1331, 1339, 1375. Ab 1437 sind
die kleine Kirche und die Einsiedelei an
die "Commenda der Jerusalemer
Ritter" (später "Rhodoser
Ritter" und danach "Malteser
Orden" genannt) gebunden.
Diese Beziehung blieb bestehen, bis 1810
unter Napoleon der Malteser Orden
abgeschafften wurde. Die Verehrung Marias gab
dem Heiligtum schon in früheren Zeiten denNamen
S. Maria di M. Baldo oder della Corona: Die
Madonna wurde am Anfang als "Mutter
Gottes" verehrt, und ist in einem
Fresko des 14.-15. Jahrhunderts sitzend mit
dem Jesus Kind auf den Knien dargestellt.
Dieses Wandgemälde befindet sich heute noch
im Heiligtum am Ende
der Heiligen Treppe. Ein Inventar aller
Gegenstände von 1485 zahlt unter anderem Krücken,
Stocke und andere Utensilien auf, die von Gläubigen
als Ex-voto hinterlassen wurden. Ab dem 16.
Jahrhundert, genauer ab 1522, hat sich die
Verehrung auf Maria als Schmerzensmutter
verschoben, auf Grund einer Marmorgruppe der
"Pietà" in Auftrag gegeben von
Lodovico di Castelbarco im Jahre 1432.
Dieser Gläubige, dessen Namen auf dem Fuß
der Statue eingegeben ist, gehörte zur
Familie Castelbarco, der Herren des Lagarina
Tals im Mittelalter und in der Renaissance.
Man weiß nicht, wann "das Heiligenbild
der Gnade" zur kleinen Kirche der
Eremiten gebracht wurde.
Eine d des 17. Jahrhunderts
verbreitet hatte, sagt, dass die Statue von den
Rittern nach Rhodos gebracht wurde. Bei der
Eroberung von Rhodos durch die Türken im
Jahre 1522 wurde die Statue den Türken
entwendet und gelang auf wunderbare Art zum
Ort "della Corona". Im Jahre 1625
begann der Malteser Orden einen Wiederaufbau
der Kirche mit einer Erhöhung von 5 m im
Gegensatz zur Ursprünglichen Kapelle. Der
Wiederaufbau wurde 1680 beendet.
Es gab später im 18. Jahrhundert, nach den
zwei Kriegen Napoleons und nach 1833 noch
weiter Ergänzungen und Renovierungen. 1899
wurde die Fassade renoviert. 1949 begann ein
erster Ausbau der Kirche. Von 1975 bis 1978
wurde die Kirche und die ganzen Gebäude
erneut renoviert und bei dieser Gelegenheit
erweitert.
Die neue Kirche wurde am 4. Juni
1978 von Veronas Bischof, Giuseeppe Carraro,
eingeweiht. Am 14. Juli 1982 erhielt das
Heiligtum den Titel "Basilica minore".
Papst Johannes II. besuchte Madonna della
Corona am 17. April 1988 auf seiner
apostolischen Reise.
HEILIGE GOTTESDIENST
WIE MAN DEN ORT ERREICHT:
Zu Fuß: von
Brentino (Etschtal) braucht man zwei
Stunden; von Spiazzi oder vom Hospiz «Stella
Alpina» 15 Minuten.
Kleinbus Spiazzi - Wallfahrtkirche:
verkehrt täglich in den Monaten
Juni-September; an Sonn- und Feiertagen in
den Monaten April, Mai und Oktober.
Herauf
kommen auch viele Ausländer:
erwähnenswert
ist der Besuch für diejenigen Deutschen,
welche im Sommer Dienstags an der ökumenischen
Andacht auf dem deutschen Soldatenfriedhof
von Costermano teilnehmen möchten .
ENTFERNUNGEN VOM WALLFAHRTSORT:
Spiazzi
1,5 km; Ferrara di M. Baldo 5,5 km; Caprino
12 km;
Verona (über Caprino - Domegliara)
43,9 km; Verona (über Caprino, Sega, Bussolengo) 44,5 km; Garda (über Caprino, Costermano) 20,5 km;
Brenner Autobahn
(Ausfahrt Affi) 20,2 km; Peschiera (über Caprino, Costermano, Garda) 38 km.
ADRESSE
DER DIREKTION DES HEILIGTUMS:
Wallfahrtsort
"Madonna della Corona"
I - 37010 Spiazzi - Ferrara di Monte Baldo (Verona)
Tel. und Fax 045 7220014
FÜR
DIE BESUCHER:
Der
praktische Arzt ist in Spiazzi; Apotheken
und Krankenhaus sind in Caprino; Polizei
(Carabinieri) in Caprino; Postamt in Spiazzi;
Gasthäuser und Restaurants in Spiazzi und
Ferrara.
Das Hotel "Stella Alpina"
befindet sich 150 m von Spiazzi entfernt
- gehört zum Heiligtum
- ist von April bis November geöffnet und
verfügt über ein Restaurant, eine Bar und
eine Hotel.
Tel. +39
045 6247082
Fax +39 045 7220090
Der
weg zum Heiligtum
zu Fuß von Spiazzi aus
300 m nach dem Ort, vom Platz
“Giovanni Paolo II” vor dem Hotel
Stella Alpina aus, führt eine
Strasse entlang des Kreuzweges zum
Heiligtum (Ca. 1km).
Die jeweiligen Szenen der 15
Stationen des Kreuzweges sind in
Bronzestatuen dargestellt. Es ist
die passenste Art sich auf den
Besuch des Heiligtums der
Schmerzensmutter vorzubereiten.
mit dem Zubringerbus:
sammeln im Gebet vor dem
Auferstandenen Christus auf dem
Platz vor dem Tunnel und von dort
aus, den Rosenkranz betend,
Richtung Heiligtum
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RESIDENZA "STELLA ALPINA"
Hotel Stella
Alpina - 150 mt. von Spiazzi
entfert. Im besitz der
Wallfahrtskirche, geöffnet von
März bis November mit
Restaurantbetrieb, Cafè und
Hotel.
Tel. +39 045 6247082
Fax +39 045 7220090 |
zu Fuß von Brentino im Etschtal:
Durchführung
der frommen Exerzitien der “Via
Matris” , angefangen an der Brücke
Tiglio entlang der steilen Treppe
geschützt vor der steil
abfallenden Felswand, mit
Unterbrechungen im Gebet vor den 7
Kapitellen welche auf die “ sieben
Schmerzen von Maria” hinweisen.
Dies ist der Weg, den vor dem Bau
des Tunnels im Jahre 1922 alle
Pilger gehen mussten. |
Im Heiligtum die
Aufmerksamkeit richten auf:
* die nach Gelübden
gemalte Votiv-Täfelchen
ausgestellt im rechten
Seitenschiff ;
* die Abbildung des
Leichentuches Christi vom
fotografischem Negativ , die
Vorder- und Rückseite in
Lebensgröße; sie befindet sich
im linken Seitenschiff. |
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Die
berühmte Abbildung der "Madonna della
Corona",
die 1432 in den Fels gehauen
wurde, und seit 1522 verehrt wird. |
In
Affi, am der Schnellestraße
und am Ausgang der Mautstelle
der Autobahn nach rechts abbiegen. |
Der
historische Besuch des
Heiligen Vaters Johannes Paul II. |
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Der
Besuch des Heiligtums
nach dem ersten Teilder Treppen:
Aufenthalt in der
Beichtkapelle:
* eine angebrachte Zeit dem
Gebet und der Feier des
Sakramentes der Beichte widmen
* die Heilige Treppe auf den
Knien hinaufsteigen und über das
Martyrium den Herrn meditieren;
das ist ein optimales Exerzitium
zur Busse.
Die ganze Treppe heraufsteigen:
• Erreichen der Basilika
des Heiligtums:
* andächtig an der Hl.
Messe teilzunehmen ist das Herz
und der Mittelpunkt einer
Wallfahrt
* vor der Statue der
Muttergottes der Corona, “der
Schmerzenmutter “ im andächtigen
Gebet verweilen
* Erneuerung des Gelöbnisses der
Taufe vor dem Taufbecken im
Heiligtum
Am Ende der Wallfahrtsortder
Blick auf die
geschichtlichen Andenken des
Heiligtums.
• Unter der großen
Treppe zu besichtigen :
* die künstlerische
Krippe mit Holzstatuen
in beachtlicher Größe;
* die Ausstellung “Mater
dolorosa” mit 80 der bekanntesten
und verehrte Statuen der
Schmerzensmutter in der Welt;
* die “Grabstätte der Einsiedler”
ausgestellt in Glasurnen;
* die “Sacellum pietatis” im
Garten neben dem Heiligtum; das
ist der Ort wo nach
Überlieferungen die Statue der
Heiligen Jungfrau von der Corona
gefunden wurde, und es ist auch
die Stelle von der aus man den
besten Blick auf die
Einzigartigkeit dieses heiligen
Ortes hat.
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HEILIGE
GOTTESDIENST |
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An Festtagen:
vom November bis März:
10,30 - 15,30 Uhr;
vom Mai bis Oktober:
8,30 - 9,30 - 10,30 - 12,00 15,30 - 16,30 -18,00
April: 10,30 - 12,00 - 15,30 - 16,30 |
An
Werktagen
vom April bis Oktober:
10,30 und 15,30 Uhr
In
Juli und August auch 17,00 Uhr
vom November bis März: 10,30
Samstag nach mittags
Vorabendmesse 17,00 |
Andere Feiern
Jeden
Sontag von April bis Oktober:
08,00 Uhr
Mergengebet
12,00 Uhr Angelus
15,00 Uhr Heiliger Rosenkranz |
Jeden Sonntag von November bis
März:
08,30 Mergengebet
12,00 Uhr Angelus
15,00 Uhr Heiliger Rosenkranz
16,30 Eucharestiesche Anbetung
und Vesper. |
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Die Wallfahrtskirche ist offen:
Von November bis März:
von 08,00 bis 18,00 Uhr
Von April bis Oktober:
von 07,00 bis 19,30 Uhr |
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