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Torri del Benaco - Was kann man in Torri besichtigen?
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Torri del Benaco (lacus benacus war der lateinische
Name des Gardasees) ist einer der malerischsten Orte
am Ostufer und liegt an der „Riviera degli Olivi“ in
einer herrlichen Landschaft am Ausläufer des Monte
Baldo. In alter Zeit war der Ort von einer
Stadtmauer mit Türmen umgeben, von der heute noch
verschiedene Teile zu besichtigen sind
vorallendingen das mittelalterliche Schloss mit
Fischerei und Ölmuseum, in dem einst König
Berengarius hauste. Am kleinen römischen Hafen
gelegen bietet es, zusammen mit dem ehemaligen
gardesanischen Ratsherrenhaus ( heute ein sehr oft
als romantische Filmkulisse dienendes Hotel) und den
Brescianer Bergen am Westufer, einen
wunderbaren Panoramablick. Torri del Benaco liegt an
der Stelle des Sees wo seine schmale nördliche Form
in das breite südliche Becken übergeht und hier
verbindet das ganze Jahr eine Autofähre die Ost -
mit der Westseite. Im sehr reizvollen Ortskern geben
viele kleine Geschäfte die Möglichkeit typisches,
künstlerisches und kulinarisches zu erstehen. An der
romantischen Uferpromenade, wo man abends einen in
atemberaubenden Farben inszenierten Sonnenuntergang
genießen kann, liegen verschiedene Restaurants (auch
mit Seeterasse) und Snack-Bars mit gut sortierter
Speise. und Getränkekarte. Vom Örtchen aus kann man
unbegrenzte Wanderungen über alte
Kopfsteinpflasterwege machen, quer durch
Olivenhaine, an Feigenbäumen und Zypressen vorbei,
begleitet vom unermüdlichen Zirpgesang der Grillen.
Der bis auf 2218 m ansteigende Berg ,Monte Baldo’
wird wegen seiner Blumen- und Pflanzenvielfalt der
„botanische Garten Europas“ genannt und man findet
an verschiedenen Stellen prähistorische
Felszeichnungen. Durch seine besondere geographische
Lage ist Torri del Benaco leicht erreichbar: über
die Autobahnausfahrten Rovereto und Affi, den
Flughafen Villafranca-Verona und die Bahnhöfe Verona
und Peschiera del Garda. Von Torri aus kann man,
abgesehen von der Fähre nach Maderno, mit
Tragflächenbooten oder Dampfschiffen alle
wichtigsten Küstenorte erreichen. Die Kunststädte
Verona und Mantova sind mit dem Auto keine Stunde
entfernt (nach Verona gibt es auch eine Buslinie).
Fahrten in die schönen Städte Padua, Venedig,
Bergamo, Mailand sind leicht möglich und es gibt
eine große Auswahl von geführten Tagesreisen in
diese Orte oder auch in die Dolomiten. |
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Was kann man in Torri del Benaco Besichtigen?
Das wirtschaftliche Zentrum von Torri war schon immer
der Hafen; hier befinden sich einige der
repräsentativsten Gebäude des Ortes . Als erstes ist das
Kastell zu erwähnen gebaut Ende des14.Jahrh. von Antonio
della Scala, um seinen Besitz vor den expandierenden
Zielen der Visconti di Milano, zu schützen; jetzt
befindet sich ein interessantes ethnographisches Museum
darin, mit einem Saal, in dem ... |
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Der Uhrturm
Im Norden der Ortschaft ragt der Gemeindeturm auf, in
den das Läuten der Glocken zu Versammlungen des
Gemeinde-rats rief und in dem Versteigerungen abgehalten
wurden. Im Turmsaal versammelte sich der Rat der 24 und
der kleinere Rat der 6. Im Jahr 1531 wurde der Turm
erstmals restauriert. Der Raum im Erdgeschoss diente als
Lager für die durch Abgabe des Zehnten ... |
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Die Ursprünge
Der älteste Beweis für das menschliche Vorhandensein in
der Gegend von Torri, stammt von einem winzigen
Keramik-Fragment von unbedeutender Erscheinung, aber in
Wirklichkeit äußerst interessant; es wurde 1978 bei
Ausgrabungen im Ort Lipega, in der Nähe des historischen
Zentrums gefunden; nach Art der Dekoration wird es auf
die Kupferzeit zurückgeführt, d.h., es ist ca. 4000
Jahre.. |
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Routen und Wanderwege
Dieser Weg könnte als „Naturpfad“ bezeichnet werden. Er
beginnt in Pai di Sopra, führt an dem kleinen Weiler
„Casetta“ vorbei und über „Bus dela Volp“ nach San Zeno
di Montagna. Pai ist eine malerische Ortschaft inmitten
von Olivenhainen – ein stiller Ort, der verzaubert. Die
kleine, dem Hl. Markus geweihte Pfarrkirche steht an
einer herrlichen Stelle, eingereiht in die bunte.. |
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Der Olivenanbau
Bis zum Aufkommen des Tourismus war
der Olivenanbau zusammen mit dem Pfirsichanbau die
bedeutendste wirtschaftliche Einnahmequelle von Torri.
Auch heute wird der Anbau noch betrieben, wenn auch
weniger intensiv als früher. Die Ernte in der Zeit
zwischen Oktober und Februar liegt günstig, da sie
außerhalb der Tourismussaison stattfindet. Im Frühling
wird der Boden um die .. |
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Das Zitronengewächshaus
(it. limonaia) des Castello von Torri ließ
Zeno Zuliani im Jahre 1760 errichten. Es ist eines der
wenigen dieser Gewächshäuser, die noch heute in Betrieb
sind. Erstmals erwähnt wurden die Zitronengewächshäuser
1535: der Überlieferung nach, brachten
Franziskanermönche den Zitronenanbau bereits im 8.
Jahrhundert an den Gardasee (lat. Benaco), wo er sich in
den Orten Maderno... |
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Die Scaliger Burg
Die Errichtung der Burg geht auf die letzten Jahre der
Scaliger-Herrschaft zurück (1383); auf Befehl von
Antonio della Scala wurde die Burg auf den Überresten
einer hochmittel-alterlichen Vorgängerburg erbaut, von
der der Turm mit Blick auf den See erhalten geblieben
ist. Nach kurzer Belagerung wurde die Burg von den
Visconti eingenommen, um dann an die Republik von .. |
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Torri zur Römerzeit
Die Stadt Torri gehört etwa seit
Ende des 1. Jahrhunderts vor Christus (15 v.Chr.) zum
Römischen Reich, seit etwa der Zeit, als Druso und
Tiberio gegen die in den Alpen ansässigen Voelker
kämpften. Eines dieser Völker waren die Tulliassi , die
im Jahre 46 n.Chr. durch den Imperator Claudio die
Bürgerrechte eines Volkes des Römischen Reiches
erhielten. Wo die Tuliassi angesiedelt waren, ist schon
seit langem umstritten. Einige Historiker des
vergangenen Jahrhunderts , allen voran Ecchelli, sind zu
der Überzeugung gelangt, dass das wichtigste ... |
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Hohes Mittelalter und Berengar I
Nach dem Fall des Römischen Reiches breiteten sich
germanische Völker auch an den Ufern des "Benacus", des
Gardasees, aus. Auf der Veroneser Seite und an den
Hangen des Monte Baldo ließen sich vereinzelte Scharen
von Goten und anschließend auch von Langobarden (ab dem
6. Jh.) nieder, wie auch von der Toponomastik und von
Schriftstücken jener Zeit mit Personennamen.... |
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